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Die Traditionen der Geweihten und die der Schamenen

Schamanen sind im Grunde nichts anderes als die Geweihten der Stammeskulturen. Ihre übernatürlichen Fähigkeiten basieren wie die der Geweihten der Zwölfgötter auf Karmaenergie, die ihnen ihre Gottheit oder sogar das gesamte Pantheon, an welches sie glauben, zur Verfügung stellt.
Der Unterschied zu den Geweihten der zwölfgöttlichen Kirchen ist also vor allem, dass hinter der Wesenheit, die ihnen das Karma spendet, nicht nur eine Gottheit steckt, sondern gegebenenfalls auch mehrere. Regeltechnisch gibt es in diesem Punkt keinen Unterschied. Schamanen können genauso Liturgien und Zeremonien wirken wie andere Geweihte und unterliegen den gleichen Regeln. Die größte Abweichung von anderen Geweihten stellt die Verfügbarkeit von Liturgien und Zeremonien dar. Schamanen haben einige Liturgien, die
nur sie erlernen können, andere Geweihte aber nicht. Im Umkehrfall gilt ebenso, dass sie nicht die Liturgien der anderen Geweihten erlernen können. Allgemeine schamanistische Liturgien werden gesondert aufgeführt und als Schamanenritus bezeichnet.

Publikation:
Kodex des Götterwirkens, S. 22