Übersicht zu den erweiterten Liturgieregeln
In diesem Kapitel erwarten dich unterschiedliche Fokusregeln und Vertiefungen für bestehende Regeln zu karmalem Wirken. Du musst diese Regeln zwar nicht benutzen, aber sie bieten dir zum Spielen deines Geweihten mehr Möglichkeiten und stellen einen höheren Detailgrad bereit.
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Kirchenbräuche (Fokusregel - Stufe I)
Im diesem Abschnitt erhältst du eine Übersicht zu den alltäglichen Arbeiten eines Geweihten: die Einführung in den Kreis der Initiaten, Geburts- und Todesbräuche, mehr zum Thema Eid und Schwur sowie die Klärung, was überhaupt unter dem Begriff Pantheon zu verstehen ist. Diese Grundbegriffe spielen nicht nur im Kult der Zwölfgötter eine Rolle, sondern grundlegend bei allen aventurischen Religionen. - Spätweihe
Der Abschnitt Spätweihe erklärt genauer, wie ein Held im späteren Verlauf seiner Abenteuerlaufbahn eine Weihe empfangen kann und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
- Karmale Objekte und Artefakte (Fokusregel - Stufe I)
Unter dem Abschnitt Karmale Objekte wird erläutert, was es mit den vier Weihegraden gesegnet, geweiht, zweifachgeweiht und heilig auf sich hat. Durch die Weihe eines Gegenstands wird diesem Macht verliehen, sodass er gegen Dämonen und ähnliche Wesenheiten eine Waffe darstellt. Zudem wird dargelegt, welche Auswirkungen die heilige Aura eines Tempels hat. Zudem wird die Erschaffung von karmalen Artfakten erläutert, auf die so die Wirkungen von Liturgien gelegt werden können.
- Alternative Zeremonialgegenstände
Neben den bekannten Zeremonialgegenständen verwenden einige Kirchen auch Alternativen. Beispielsweise kann ein Firungeweihter statt eines Bogens auch einen Wurfspeer oder ein Rondrageweihter statt eines Rondrakamms auch eine andere Waffe als Zeremonialgegenstand einsetzen. Dieser Abschnitt liefert dir dazu einen regeltechnischen Baukasten für alternative Zeremonialgegenstände.
- Makel (Fokusregel - Stufe I)
Nicht jeder Initiat ist frei von Verfehlungen, aber nicht jede Verfehlung führt gleich zu ewiger Verdammnis. Anhand der verschiedenen Makel einer Menschenseele können Auswirkungen und Buße genauer bestimmt werden. Der Abschnitt erklärt im Detail, wie man zu einem Eid- oder Schwurbrüchigen wird, wie ein Geweihter jemanden zu einem Frevler erklären kann und welche Auswirkungen die ewige Verdammnis hat. Außerdem werden auch beispielhafte Möglichkeiten aufgeführt, wie man sich von seinem Makel befreien kann.
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Predigten und Visionen
Dieser neue Komplex stellt Regeln für Predigten und Visionen vor und erlaubt es einem Helden, besondere Fähigkeiten zu erlernen, die nur Geweihte und wenige andere Personen anwenden können. Durch Predigten können Geweihte Menschengruppen beeinflussen, während Visionen Auswirkungen auf den Geweihten selbst haben. -
Zeloten (Fokusregel - Stufe II)
Ergänzend zu den Regeln für Visionen und Predigten stellen wir dir die Zeloten vor: Ungeweihte, die aber durch eine Verbindung zu den Göttern dennoch in der Lage sind, Visionen zu empfangen und göttergefällige Predigten vorzutragen, welche die Zuhörer beeinflussen können. -
Namenlose Weihe (Fokusregel - Stufe I)
Die Weihe zu einem Namenloser-Geweihten bringt es nicht nur mit sich, dass man einen Teil von sich selbst opfern muss, sondern auch, dass man große Macht hinzugewinnt. Dieser Abschnitt erklärt die Opferung der Geweihten des Namenlosen und den damit verbundenen Machtgewinn. -
Liturgiestile (Fokusregel - Stufe I)
Liturgiestile sind Sonderfertigkeiten, die die einzelnen Strömungen innerhalb einer Kirche darstellen. In diesem Abschnitt erfährst du mehr darüber, wie du diese Stile nutzen kannst und welche Regeln du dazu beachten musst. -
Talismane (Fokusregel - Stufe I)
Einen großen Teil dieses Kapitels machen die Talismane der Zwölfgötterkirchen aus. Jede Kirche verfügt über einen oder mehrere Talismane, Gegenstände von heiliger Macht, die von den Göttern mir karmalen Kräften ausgestattet wurden, um den Gläubigen zu helfen. -
Kirchenprägungen (Fokusregel - Stufe I)
Unter Kirchenprägungen kann man verschiedene Ausprägungen der Lehrmeinung einer Kirche oder die von einem Geweihten selbst gewählte Denkweise verstehen. Die unterschiedlichen Kirchenprägungen sorgen dafür, dass ein Geweihter verschiedene kleine Vorteile und Nachteile
erhält, die sich allerdings gegenseitig ausgleichen. -
Herbeirufung (Fokusregel - Stufe I)
Anders als Elementare und Dämonen werden Geister nicht beschworen, sondern gerufen. In diesem Abschnitt werden die dazu passenden Regeln vorgestellt. -
Traum-Regeln (Fokusregel - Stufe I)
Diese Fokusregel beschäftigt sich mit dem Aufenthalt in Traumwelten und den Regeln, die dort gelten. In den meisten Fällen gelangen Helden über magisches oder karmales Wirken in den Traum eines anderen, können aber nicht auf ihre Ausrüstung, ihr Geschick und ihre Kraft zurückgreifen, da sie nicht körperlich dort auftreten. In den Traum-Regeln wird außerdem geklärt, wie man Träume mit schierer Willenskraft manipulieren kann.
Publikation(en):
Kodex des Götterwirkens, Seite 208