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Was ist die Summe aus 1 und 2?

Gruppenprobe

Vielen Herausforderungen stellen sich Helden nicht alleine, sondern sie arbeiten zusammen. Sie können z. B.
versuchen, gemeinsam einen Stein zu verschieben oder eine Tür einzurennen, recherchieren zusammen in
einer Bibliothek oder rudern ein Beiboot. Dieses Vorgehen wird Gruppenprobe genannt. Gruppenproben können Vergleichs- oder Sammelproben sein, nicht aber Erfolgsproben. Bei beiden Probenarten werden die QS aller Gruppenmitglieder addiert. Eine schleichende Heldengruppe kann also keine Gruppenprobe gegen Gardisten ansetzen, vielmehr muss jeder Held es alleine probieren. Da nicht jede Aufgabe auf beliebig viele Personen verteilt werden kann, legt der Meister die maximale Anzahl an Helden für die Gruppenprobe fest. Es gelten dabei alle Regeln der jeweiligen Probenarten. Fertigkeitsmodifikatoren können ebenfalls angewandt werden und Proben wie üblich erleichtern oder erschweren. Bei einem Patzer sind bei Gruppensammelproben alle angesammelten QS betroffen bzw. die gesamte Gruppe ist gescheitert und der Patzer betrifft alle.

Warum gibt es keine Gruppenerfolgsprobe?

Es kann keine Gruppenerfolgsprobe geben, da Gruppenproben darauf abzielen, mit mehreren Personen eine Handlung gemeinsam durchzuführen. Erfolgsproben bieten jedoch keine Möglichkeit, die Fertigkeitspunkte der einzelnen Gruppenmitglieder zu kombinieren und sind somit nur für einzelne Helden eine zulässige Probenart. Werden die FP der Gruppenmitglieder zusammengezählt, so handelt es sich bereits um eine Sammelprobe. Eine Gruppensammelprobe ersetzt somit die Gruppenerfolgsprobe. Einige Gruppenproben können auch ein direkter Vergleich zwischen zwei Gruppen sein. In diesem Fall ist es eine Gruppenvergleichsprobe.

Publikation(en):

Kodex des Schwertes, Seite 21