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➤ Spezielle Nahkampfregeln

Passierschlag

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Passierschlag ausgeführt werden kann. So erleidet ein Kämpfer beispielsweise einen Passierschlag, wenn die Probe bei der Flucht misslingt, oder ein Kritischer Erfolg des Gegners bei der Parade gelingt, oder bestimmte Manöver des Kämpfers misslingen, oder er einfach durch die Angriffsdistanz eines neuen Gegners rennt ohne sich ihm zu stellen.
Ein Passierschlag ist ein Nahkampfangriff, der keine Handlung erfordert und auf den nicht mit einer Verteidigung reagiert werden kann. Es handelt sich um eine um -4 erschwerte Attacke. Der Passierschlag lässt sich nicht mit Kampfsonderfertigkeiten kombinieren (z.B. Finten oder Wuchtschlägen). Es gibt keine Kritischen Erfolge oder Patzer bei Passierschlägen.

Anmerkung: Für einen Passierschlag braucht man keine Handlungen aufwenden. Man kann beliebig viele Passierschläge pro Runde durchführen.

Beispiel: Arboschs Ork will fliehen, sodass Arbosch einen Passierschlag ausführen kann, wenn dem Spielleiter die Probe auf Körperbeherrschung (Kampfmanöver) für den Ork misslingt. Die Probe misslingt tatsächlich und so hat Arbosch einen Passierschlag frei. Arboschs Attackewert ist 15, der Passierschlag ist aber um -4 erschwert (15 - 4 = 11). Der Spieler würfelt eine 3 und trifft den fliehenden Ork in den Rücken. Dieser erleidet normalen Waffenschaden.

Publikation(en):

Regelwerk (4. Auflage), Seite 237
Kodex des Schwertes, Seite 74